Michelin: So gelingt der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen

Wenn die Temperaturen steigen, wird es Zeit, die Winterreifen gegen Sommerreifen zu tauschen. Dabei stellt sich vielen Autofahrern die Frage, ob sie den Wechsel selbst vornehmen oder lieber eine Werkstatt aufsuchen sollten.

Wer über das nötige Werkzeug – wie Wagenheber und Drehmomentschlüssel – verfügt und sich den Reifenwechsel zutraut, kann ihn selbst durchführen. Andernfalls empfiehlt sich der Gang zur Fachwerkstatt, wo die Profis nicht nur den Wechsel erledigen, sondern auch die Räder auswuchten und gegebenenfalls die Reifendrucksensoren neu anlernen. Viele Werkstätten bieten zudem die Einlagerung der nicht genutzten Reifen an.

Wie lange ein Reifen genutzt werden kann, hängt von Faktoren wie Qualität, Fahrweise und Fahrzeugtyp ab. Modelle wie der Michelin Primacy 5 zeichnen sich durch eine besonders hohe Laufleistung aus – dieser Sommerreifen bietet eine um 18 Prozent höhere als sein Vorgänger Primacy 4+. Dennoch sollten Reifen regelmäßig auf Profiltiefe, Alter und Schäden überprüft werden. Unabhängig von der verbleibenden Profiltiefe ist ein Austausch spätestens nach zehn Jahren ratsam, da das Material durch äußere Einflüsse an Elastizität verliert und die Fahreigenschaften negativ beeinflusst werden können.

Reifen mit mehr Restprofil gehören auf die Hinterachse – unabhängig von der Antriebsart. Dies trägt zur Stabilität des Fahrzeugs bei, insbesondere in Kurven oder bei plötzlichen Bremsmanövern. Wer laufrichtungsgebundene Reifen nutzt, muss darauf achten, sie entsprechend der angegebenen Richtung zu montieren. Ein Pfeilsymbol auf der Reifenflanke gibt Aufschluss über die korrekte Laufrichtung.

Damit die Räder sicher montiert sind, müssen die Radschrauben mit dem vom Fahrzeughersteller empfohlenen Drehmoment angezogen werden. Diese Angabe findet sich im Fahrzeughandbuch. Ein Drehmomentschlüssel hilft dabei, das korrekte Anzugsmoment einzuhalten. Zunächst werden die Schrauben mit der Hand angesetzt und anschließend über Kreuz mit dem Drehmomentschlüssel festgezogen. Nach etwa 50 bis 100 gefahrenen Kilometern sollten sie nachgezogen werden.

Sicherheit und Qualität sollten bei der Auswahl neuer Reifen an erster Stelle stehen. Modelle wie der Michelin Primacy 5 überzeugen nicht nur mit besserem Brems- und Fahrverhalten, sondern sind auch langlebiger. Wer sich für Ganzjahresreifen entscheidet, sollte darauf achten, dass sie für den Wintereinsatz zugelassen sind. Dies erkennt man an dem Alpin-Symbol auf der Reifenflanke. Ein Beispiel für einen solchen Reifen ist der Michelin CrossClimate 2, der sowohl bei sommerlichen als auch winterlichen Bedingungen zuverlässige Performance bietet.

Vor der Einlagerung sollten die Reifen gründlich gereinigt und vollständig getrocknet werden, um Schäden durch Schmutz oder Feuchtigkeit zu vermeiden. Da Reifen während der Lagerung langsam Luft verlieren, empfiehlt sich eine Erhöhung des Luftdrucks um etwa 0,3 bar. Die Lagerung sollte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort erfolgen. Reifen auf Felgen können gestapelt oder aufgehängt werden, während Reifen ohne Felgen besser stehend gelagert und regelmäßig gedreht werden sollten, um Verformungen zu vermeiden.

Mit der richtigen Vorbereitung und fachgerechter Montage gelingt der Wechsel auf Sommerreifen reibungslos. Wer auf Reifen wie den Michelin Primacy 5 oder den CrossClimate 2 setzt, profitiert von mehr Sicherheit und Fahrkomfort – egal zu welcher Jahreszeit.

> www.michelin.at

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